Dass Sport gut für uns ist und regelmäßig betrieben werden sollte, ist uns eigentlich allen klar – auch wenn wir nicht immer in der Lage sind, den eigenen Erwartungen oder denen der anderen gerecht zu werden. In manchen Situationen kann es erforderlich sein, ein entsprechendes Attest vorzuweisen.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Teilnahme an einem Wettkampf geplant ist oder das Training im Leistungssportbereich erfolgt.

Aber auch all die, die mitten im Jahr merken, dass sie etwas ändern wollen, nachdem sie schon länger inaktiv gewesen sind, sollten sich zuerst untersuchen und beraten lassen. Damit Sie mit Aufnahme Ihres körperlichen Trainings keinen Schaden erleiden, gibt es die Möglichkeit zur Sporttauglichkeitsuntersuchung. Die Kosten werden zumindest anteilig von manchen Krankenkassen übernommen.

Zu einer Sporttauglichkeitsuntersuchung gehört:

  • eine ausführliche Befragung zu Vorerkrankungen, Risikofaktoren und familiären Risiken
  • eine gesamtkörperliche Untersuchung (Größe, Gewicht, Blutdruck, Herz-Kreislaufsystem sowie Bewegungsapparat)
  • ein Ruhe-EKG
  • eine Besprechung der erhobenen Befunde und eine Beratung/ Empfehlung

Abhängig von den bereits erhobenen Befunden können womöglich weitere Untersuchungen erforderlich sein, eventuell auch die Vorstellung beim Orthopäden oder Kardiologen.

Manchmal ist es so, dass die Vorstellung, welche Sportart für einen selbst geeignet sein könnte, nicht mit der späteren Empfehlung eines Arztes übereinstimmt. Das kann auch bedeuten, zunächst von einem inneren Bild Abschied zu nehmen, gleichzeitig aber auch ein neues zu entwickeln – und vor allem zu verhindern, dass der neue Sport oder die Bewegung, dann doch zu gesundheitlichen Schäden führen kann.

Das Wichtigste ist: Setzen Sie Ihre Ziele lieber ein bisschen kleiner an, Sie werden nicht sofort all das schaffen, was Sie jahrelang nicht geschafft haben. Starten Sie lieber mit 10 Minuten auf niedrigem Niveau, als nach wenigen Tagen alles wieder zu beenden.

Viel Spaß beim in-Bewegung-Kommen!