Kaum sind wenige Wochen im Jahr vergangen, stellen sich viele die Frage, was von den guten Vorsätzen geblieben ist. Geht es Ihnen so? War das Ihr Vorhaben für das neue Jahr – aufhören zu rauchen? Und wie sieht es aus: Sind Sie rauchfrei?

Der erste Schritt in die Veränderung ist oft noch nicht der, der dann auch die große Veränderung bringt: Sind Sie noch in dem Stadium, wo Sie denken, dass Sie etwas tun sollten und nicht mehr rauchen sollten? Und hat sich dieser Gedanke auch schon weiterentwickelt von „Ich müsste etwas tun“ zu „Ich werde es tun“?

Nur mit Entschlossenheit klappt es

Vorsätze, die nur darauf beruhen, dass Sie ein schlechtes Gewissen haben, geben nicht lange genug Kraft, sich an den Vorsatz halten zu können. Es können noch so viele Argumente da sein, wenn die Entschlossenheit nicht aus dem Inneren herauskommt, kommt es nicht zu einer anhaltenden Veränderung. Der berühmte Schalter, der umgelegt werden will. Aber egal, was die Gründe sind: die Gesundheit, der Geldbeutel, die gelben Zähne, eine bestehende oder geplante Schwangerschaft oder oder oder – der erste Weg ist die Beschäftigung mit dem Thema. Dann folgt die Einsicht, dass sich etwas ändern soll und wird.

Um einschätzen zu können, wie groß Ihre Abhängigkeit ist, gibt es den Fagerstörmtest: https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/Fagerstroem.html#section2. Dieser zeigt das Ausmaß der Nikotinabhängigkeit: Je größer diese ist, desto schwerer kann es dann auch sein, sich zu verabschieden von einer „liebgewonnenen“ Gewohnheit.

Jeder Weg ist richtig

Manche können von heute auf morgen ihr Rauchen dauerhaft und für immer beenden, andere brauchen mehrere Anläufe, manche gehen den Weg allein, manche brauchen Unterstützung, sei es durch Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis oder gar medikamentös. Andere fahren ins Umland zur Hypnose oder gehen zur Akupunktur. Jeder dieser Wege ist richtig. Auch die Krankenkassen bieten Unterstützung an. Mittlerweile gibt es zudem Literatur, die unterstützende Wege aufzeigen kann. Und auch das Internet bietet Programme an: Eines davon ist von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Es ist hier zu finden: https://www.rauchfrei-info.de/informieren

Egal, welcher Weg der Richtige für Sie ist, denken Sie dran, wenn Sie Unterstützung brauchen, sprechen Sie uns gerne an. Wir können versuchen Ihnen Wege zu weisen, Sie ggfs. medikamentös zu unterstützen. Und selbst, wenn der erste Versuch nicht erfolgreich ist: Hinfallen ist nicht schlimm, nicht wieder aufzustehen wäre schade.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Oder gibt es ein anderes Problem, wo Sie Unterstützung brauchen?