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Manch einer von Ihnen kennt es und keiner ist erpicht darauf, dennoch sind etwa 4 % der Bevölkerung betroffen, mit zunehmendem Alter steigt auch die Häufigkeit. Eine besondere Häufung von Nagelpilz-Erkrankungen zeigt sich bei Sportlern und bei Menschen, die enges Schuhwerk tragen, aber auch bei Menschen mit einer Immunschwäche sowie Diabetes mellitus.

Begünstigt wird die Erkrankung durch Durchblutungsstörungen der Füße, durch zu enge Schuhe und durch starkes Schwitzen, gerade in geschlossenen Schuhen.

Pilz kann die Nageloberfläche zerstören

Vorkommen kann ein Nagelpilz an Händen und Füßen, wobei deutlich häufiger die Füße betroffen sind. Typischerweise werden die betroffenen Nägel brüchig, verdickt und gelblich in der Farbe.

Hervorgerufen wird das Ganze durch verschiedene Erreger, welche genau diese sind, kann beim Hautarzt in einer Probe untersucht werden. Diese Pilze befallen meist vom vorderen Rand oder der Seite aus den Nagel und zerstören die Nageloberfläche. Diese wird dann dicker und löst sich vom Nagelbett. Über die Zeit kann der gesamte Nagel zerstört werden. Wenn man nichts tut, können im Verlauf auch noch weitere Zehennägel befallen werden.

Wenn nur ein oder wenige Nägel befallen sind, können Sie versuchen mit einem regelmäßig anzuwendenden Nagellack oder einer Anti-Pilz-Lösung über mehrere Monate die Infektion behandeln. Wenn ein schwerer Befall vorliegt, ist oft nur noch eine Therapie mit Tabletten wirksam. Diese kann aber durchaus Nebenwirkungen haben in Form von einer Schädigung der Leber, so dass darunter regelmäßig Laborkontrollen stattfinden müssen. Deswegen: wehret den Anfängen!

So können Sie eine Infektion vermeiden

Damit es nicht erst zu einer Nagelpilzinfektion kommt, ist es sinnvoll:

  • in Schwimmbädern, der Sauna oder anderen öffentlichen Einrichtungen nicht barfuß laufen
  • Handtücher und Socken, Badematten und Bettwäsche bei mindestens 60 Grad waschen
  • passende Schuhe tragen, am besten aus einem atmungsaktiven Material, die Schuhe regelmäßig wechseln, damit die einzelnen Schuhe regelmäßig trocknen können, Socken aus natürlichen Materialien wie Baumwolle nutzen

Und in der Zeit der Behandlung eines Nagelpilzes sollten Sie:

  • ein eigenes Handtuch für die Füße nutzen, dies tgl. wechseln und bei mindestens 60 Grad waschen
  • auch die Socken bei mindestens 60 Grad waschen
  • die benutzten Utensilien zur Nagelpflege wie Schere und Nagelfeile regelmäßig desinfizieren
  • und auch zu Hause aus Rücksicht auf die Mitbewohner nicht barfuß laufen