Die Zahl der Krankheitstage aufgrund von seelischen Leiden nimmt in Deutschland seit Jahren stetig zu. Nach Angaben der Krankenkasse BKK, die jährlich einen "Gesundheitsatlas" veröffentlicht, wurde bereits bei fast 10 Prozent ihrer Versicherten eine "depressive Episode" diagnostiziert. Immer häufiger wird auch ein sogenanntes Burn-out-Syndrom festgestellt – es betraf bereits 1,2 Prozent der Versicherten.

Die Schilddrüse ist ein kleines, aber sehr wichtiges Organ am Hals unterhalb des Kehlkopfes, das zwei lebenswichtige Hormone mit den wissenschaftlichen Bezeichnungen Trijodthyronin und Tetrajodthyronin produziert, üblicherweise als T3 und T4 abgekürzt. Sie steuern zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper und beeinflussen die gesamte körperliche Entwicklung. 

Der Herzinfarkt ist ein akut lebensbedrohliches Ereignis, welches durch einen plötzlichen Verschluss eines Herzkranzgefäßes verursacht wird. Dadurch wird ein Teil des Herzmuskels nicht mehr mit sauerstoffreichem Blut versorgt, sodass es zu einem Absterben von Herzmuskelgewebe kommt, wenn der Verschluss nicht innerhalb kurzer Zeit wieder eröffnet werden kann. Leider versterben auch heute noch rund 30 Prozent der Patienten, die einen Herzinfarkt erleiden – und zwar meistens, bevor sie die Klinik erreichen. Es kommt also darauf an, die Warnzeichen eines Herzinfarktes zu kennen, um im Falle typischer Beschwerden rasch die nötigen Maßnahmen einleiten zu können.

Jeden von uns kann es treffen: In Deutschland wird bei über 75.000 Menschen pro Jahr mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Dann zählt jede Sekunde: Das Funktionieren der Rettungskette vom Laien über die Leitstelle, die Rettungsdienste bis ins Krankenhaus entscheidet über Leben und Tod. Derzeit überleben lediglich 5.000 Patienten den Herz-Kreislaufstillstand.