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Während die meisten Menschen dem Sommer entgegen fiebern und sich auf die blühende Umgebung freuen, beginnt für Allergiker in den Monaten von April bis September eine echte Leidenszeit: die Augen tränen, die Nase juckt und läuft. Die Betroffenen können häufig kaum schlafen und arbeiten – geschweige denn ihre Freizeit in der Natur richtig genießen.

Der allergische Schnupfen ist eine Überreaktion unserer Abwehrkräfte auf blühende Bäume und Sträucher sowie Gräser-, Kräuter- und Getreidepollen. Viele Symptome bei Heuschnupfen führen bei den Betroffenen zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Nicht unterschätzen

In Deutschland leidet jeder 5. an Heuschnupfen – es ist damit die häufigste allergische Erkrankung. Viele Allergiker unterschätzen die Krankheit allerdings und lassen sie unbehandelt. Bei etwa jedem Dritten wandert die Erkrankung vom Nasenraum in die Bronchien und führt zu einem allergischen Asthma.

Die gute Nachricht: Arbeiten Arzt und Patient gut zusammen, kann der Heuschnupfen gut unter Kontrolle gebracht werden. Doch jeder Allergiker braucht eine andere Behandlung. Umso wichtiger ist es, diesbezüglich einen Arzt zu kontaktieren.

Was sind die häufigsten Symptome?

Heuschnupfen äußert sich am häufigsten durch folgende Symptome:

  • geschwollene Nasenschleimhaut
  • verstopfte und/ oder laufende Nase
  • Niesen
  • Jucken und Brennen

Was kann ich dagegen tun?

Sie können die Beschwerden während der Flugzeit der Pollen mit einigen Maßnahmen verringern. Alle zielen darauf ab, sich dem Blütenstaub möglichst wenig auszusetzen – auch das ist eine wichtige Säule der Heuschnupfen-Therapie.

  • Planen Sie Ihre Tage und achten Sie auf die Pollenflugvorhersagen im Radio oder schauen Sie im Pollenflugkalender unter www.wetter-online.de/pollen.htm
  • Lüften Sie nicht während der Hauptflugzeit der Pollen (auf dem Land zwischen 4 und 8 Uhr, in der Großstadt abends) und befestigen Sie an den Fenstern Pollengitter.
  • Lassen Sie tagsüber getragene Kleidung außerhalb des Schlafzimmers, damit die Pollenbelastung dort möglichst gering ist.
  • Bleiben Sie während der Blüh- und Flugzeit der Pollen nicht zu lange im Freien.
  • Nutzen Sie die Zeit nach einem Regenschauer: Dieser reinigt die Luft von Pollen.
  • Waschen Sie Ihre Haare vor dem Schlafengehen, so gelangen die Pollen nicht in Decke und Kissen.
  • Gönnen Sie Ihrer Nasenschleimhaut eine Nasenspülung mit kühlem Salzwasser. So werden nicht nur die Pollen von den Schleimhäuten gespült, sondern auch das Abschwellen wird unterstützt.

Lassen Sie sich beraten

Damit aus dem lästigen, aber relativ harmlosen Heuschnupfen kein Asthma wird, sollten sie auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen. Unter Tel. 0421-838549 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie einen Termin mit uns vereinbaren.