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Mit der Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) tritt das Thema „Gesundheitliche Versorgungsplanung" bzw. "Advance Care Planning (ACP)" verstärkt in den Fokus stationärer Pflegeeinrichtungen.

Viele Patienten kennen es: Wer eine schwerwiegende chronische Erkrankung hat, kann sich eine sogenannte Chronikerbescheinigung ausstellen lassen. Damit können Zuzahlungen von 2 auf 1 Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens gesenkt werden. Während die Chronikerbescheinigung viele Jahre zu den Ärgernissen in Arztpraxen gehörte, ist das Ausstellen dank eines bundesweit einheitlichen Formulars inzwischen deutlich einfacher geworden.

Zum Januar dieses Jahres sind im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes die neuen Pflegegrade 1 bis 5 eingeführt worden, die die bisherigen Pflegestufen 1 bis 3 ersetzen. Das neue Gesetz soll vor allem den Pflegebedarf von Demenzkranken, geistig Behinderten und psychisch Kranken besser erfassen und abdecken. Durch die neuen Pflegegrade ist übrigens niemand schlechter gestellt als unter den vorherigen Pflegestufen.

In Deutschland hoffen fast 11.000 schwer kranke Menschen auf die Transplantation eines Organs. Für sie ist die Transplantation die einzige Möglichkeit, zu überleben oder die Lebensqualität erheblich zu verbessern. Diese Chance erhalten sie jedoch nur, wenn Menschen bereit sind, ihre Organe nach dem Tod zu spenden.

In den Medien ist immer wieder von der Unterversorgung mit Vitamin D die Rede – entsprechend häufig werden wir in der Arztpraxis darauf angesprochen. Gefragt wird beispielsweise, ob der Vitamin-D-Spiegel im Blut gemessen werden kann, ob das von der Krankenkasse bezahlt wird und ob diese auch ein Rezept über Vitamin D erstattet. Zu den letzteren beiden Fragen gibt es leider keine klaren Regeln, aber einige wichtige Grundsätze.